| Pressemitteilung | |||||
Diedorfer Ferienprogramm führt zur Auerquelle nach Bissingen Es ist! Solche und ähnliche Fragen wurden den Kinder und Jugendlichen beantwortet, die am diesjährigen Ferienprogramm der Diedorfer SPD teilgenommen hatten. 23 Kinder und Jugendliche aus Diedorf hatten sich bei strahlendem Sonnenschein mit ihren Betreuern Maria Prues und Peter Amberg vom SPD-Ortsverein aufgemacht, die Auerquelle in Bissingen zu besichtigen, um zu erfahren, "wie der Sprudel in die Flasche kommt". Sie konnten dort wertvolle Informationen darüber gewinnen, wie eines der beliebtesten Grundnahrungsmittel hergestellt wird und welche strengen gesetzlichen Bestimmungen Mineralwasser erfüllen muss, um verkauft werden zu dürfen. Die Führung durch den Mineralbrunnenbetrieb wurde von der Chefin, Frau Hörhammer, selbst übernommen und führte durch die Brunnenstube, in der bis zu 10000 Jahre altes Wasser aus über 300 m Tiefe in gefasste Quellen heraufsprudelte, in die Abfüllerei. Dort beeindruckte die TeilnehmerInnen vor allem das Gewirr von laufenden Förderbändern und Maschinen, die wie von Geisterhand das Leergut bereitstellen, die Flaschen restentleeren, waschen, prüfen, befüllen, etikettieren, verschließen, nochmals prüfen, einkasteln und abtransportieren. Die wenigen Mitarbeiter müssen nur eingreifen, wenn es Stockungen (z.B. durch zerbrochene oder umgefallene Flaschen) in der Anlage gab oder vorwitzige Fepro-Teilnehmer unfreiwillig die Sicherheitsschaltungen "ausprobierten". Die größte Halle ist die Auslieferungshalle, in der die Lieferungen nach Bestelleingängen zusammengestellt, gestapelt oder per Gabelstapler gleich auf firmeneigene oder fremde Lastzüge verladen werden. Einer der Teilnehmer errechnete dabei eine Anzahl von fast 40000 Flaschen pro Lastzug, die im Umkreis von ca. 300 km um Bissingen herum ausgeliefert wird. Die Besichtigung endete mit einer Kostprobe der verschiedenen Produkte des Betriebes, wobei die TeilnehmerInnen freie Auswahl hatten, und anschließend mit einer prall gefüllten Überraschungstasche für jeden zum Mitnehmen beschenkt wurden. Den Abschluss des Programmtages bildete die Besteigung des Galgenberges, auf dem früher die Schwerverbrecher aus der Umgebung zur Abschreckung weithin sichtbar aufgehängt worden sein sollen. Sicherlich ergiebiger als diese Räuberstory waren allerdings die tolle Aussicht auf die Bissinger Landschaft am Südabfall des schwäbischen Juras und die Möglichkeit, die mitgebrachten Brotzeiten zu vertilgen, obwohl so manchem – eingedenk des düsteren Ortes – die Bissen eher im Hals stecken zu blieben schienen.
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