Dorothea
Geissler geehrt
Anläßlich
des Besuchs des Fraktionschefs der Bayerischen
Landtags-SPD, Franz Maget, in Diedorf, konnte ein "Urgestein"
der
Sozialdemokraten für 70 Jahre Mitgliedschaft in der SPD
geehrt werden.
"Dora"
Geissler wurde 1916 in Nordböhmen geboren und besuchte
die Bürgerschule in Teplitz-Schönau. 1932 trat sie in die Partei ein.
Nach dem Einmarsch der Nazitruppen im Oktober 1938 floh sie
und Ihr
Ehemann Rudolf Geissler über Belgien nach Schweden.
In der Emigration war
Dora Geissler für die schwedische Sozial-
demokratie aktiv. Erst 1958 kehrte sie mit
ihrem Mann und den
inzwischen geborenen zwei Söhnen in die Bundesrepublik
Deutschland zurück. In den 70er Jahren war Dora
Mitglied des Diedorfer
Gemeinderates und viele Jahre Kassiererin
des SPD-Ortsvereins Diedorf.

Neben
Franz Maget, der die Urkunde des Parteivorsitzenden
Gerhard Schröder und
eine Ehrennadel überreichte, gratulierten
auch der Landtagsabgeordnete
Harald Güller,
die Landratskandidatin Dr. Simone Strohmayr, der
Vorsitzende
der Diedorfer SPD, Hendrik Brügmann, und der Bürgermeister-
kandidat Matti Müller.
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