| Politischer Aschermittwoch der Schwaben-SPD in Diedorf | |||||
| Pressemitteilung |
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Unter den zahlreichen Besuchern konnte zunächst
der erste Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Diedorf, Hendrik Brügmann, neben den Diedorfer
Bürgermeistern Heinz Göbel und Peter Högg auch die Marktgemeinderäte Annemarie Leibelt
und Jens Wunderwald sowie die Landtagsabgeordnete Christine Harald Güller, der danach das Wort ergriff, warf der bayerischen CSU wegen der Stimmkreisreform "schäbiges Verhalten" vor. Er kritisierte außerdem die Äußerung des ehemaligen Bundesverkehrsministers Eduard Oswald zu den dringend notwendigen Ortsumgehungsstraßen in der Region. Der Bezirksvorsitzende der Schwaben-SPD, MdL Herbert Müller, freute sich zu Beginn seiner Ausführungen, daß auch Diedorfs 2. Bürgermeister und CSU-Marktrat Peter Högg, der mit der Diedorfer Blasmusik den Abend umrahmte, anwesend war. Müller ging anschließend auf die Erfolge sozialdemokratischer Bundespolitik ein und rechnete vor, daß allein die Erhöhung des Kindergeldes in Schwaben eine Kaufkrafsteigerung von ca. 50 Mio. DM bedeute. "Diese Beträge fördern jährlich wiederkehrend die heimische Wirtschaft. Dagegen sind die von der bayerischen Staatsregierung bereitgestellten einmaligen Fördergelder für irgendwelche Hightech-Projekte lediglich ein Tropfen auf dem heißen Stein", so Herbert Müller. In seinem emotionalen Vortrag spannte Müller einen weiten Bogen über die aktuellen und brennenden Probleme der Politik in Bayern. Er erinnerte an die Fehler der CSU bei der LWS-Affäre und das dilettantische Verhalten bei der Bundeswehrreform sowie der Bewältigung der BSE-Krise. Müller verwies auf die österreichischen Winzer, die aus dem seinerzeitigen Glykol-Skandal die Lehren gezogen haben und nun "Klasse statt Masse" zu einem angemessenen Preis und unter objektiver Kontrolle produzierten. Im Hinblick auf die Vorwürfe wegen der Vergangenheit des Bundesaußenministers Joschka Fischer rief Müller unter dem Beifall der Zuhörer: "Es ist unglaublich, daß CSU und CDU-Politiker, die sich nicht daran erinnern können, wer ihnen gestern einen Koffer mit Geld übergeben hat, verlangen, daß Fischer jedes Detail seiner Lebensumstände vor über 30 Jahren parat hat!" Er dankte abschließend den Besuchern, die sich wegen der oftmals besonders bildhaften und deutlichen Vergleiche köstlich amüsierten, für ihr Kommen. Foto: |
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