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  Gefährliche Verkehrssituation
  Walter Pecher
  weiter Die Verkehrssituation an der Einmündung der Schlipsheimerstraße in die B 10 im Diedorfer Ortsteil Kreppen hat sich seit der überraschenden Verminderung der bisherigen Geschwindigkeitsbeschränkung auf nun 80 km/h nach Auffassung der Kreppener Bürger weiter verschärft. Die SPD Diedorf hat sich jetzt den Sorgen der Anwohner in Kreppen angenommen.

An der besagten Einmündung war bislang wegen der dort beidseitig vorhandenen Bushaltestellen eine Geschwindigkeitsbeschränkung der B 10 auf 60 km/h ausgeschildert. Zur Überraschung der Kreppener Bürger wurde die Beschränkung vor einigen Monaten auf 80 km/h vermindert und dies obwohl die Benützer öffentlicher Verkehrsmittel die stark frequentierte B 10 ohne entsprechenden Schutz, wie ihn beispielsweise eine Fußgängerampel oder eine Verkehrsinsel bieten, überqueren müssen.

Auch Schulkinder ab dem 6. Lebensjahr sind gezwungen täglich die oftmals mit mehr als 80 km/h vorbeifahrenden Autos zu passieren. Im Herbst und Winter wird dies durch die dann auftretenden Nebel und Glätte noch gefährlicher. Obwohl sich eine Bürgerinitiative in Kreppen bereits vor Monaten an die Straßenverkehrsbehörde im Landratsamt Augsburg gewandt hat, ist bislang von Seiten der Behörden nichts sichtbares passiert.

Deshalb hat sich nun die SPD-Diedorf hinter die berechtigten Anliegen der Anwohner Kreppens gestellt und verlangt, daß zum einen die alte Geschwindigkeitsbeschränkung von 60 km/h wieder eingeführt und darüber hinaus eine Fußgängerampel installiert wird. "Es ist nur eine Frage der Zeit, bis es zu einem folgenschweren Unfall kommt." glaubt Heinz Göbel, Diedorfs 3. Bürgermeister, der sich mit dem Vorsitzenden des SPD-Ortsvereins Hendrik Brügmann bei einem Ortstermin ein Bild von der Situation machen konnte.

Brügmann wohnt selbst in Kreppen und kennt die Gefahren dieser vielbefahrenen Strecke genau. "Die B 10 teilt den Diedorfer Ortsteil, da rechts und links der Straße Anlieger wohnen. Diese haben einen Anspruch darauf, daß unnötige Gefährdungen, gerade der Kinder und alten Leute, soweit als möglich vermieden werden." so Brügmann.

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